Festzinsanlage – hohe Zinsen, lange Laufzeit
Manche Banken bieten statt dem Festgeld eine so genannte Festzinsanlage als langfristige Form der Geldanlage an. Es handelt sich bei der Festzinsanlage allerdings von der Struktur des Produktes her um die gleiche Anlageform, wie man sie normalerweise als Festgeld kennt.
Das Wort Festzins wird von den Banken als Synonym für Festgeld benutzt.
Der einzige Unterschied, den man hin und wieder erkennen kann, liegt darin, dass einige Banken den Begriff Festzinsanlage (oder auch Festzinskonto) eher für längere Laufzeiten von mehreren Jahren benutzen, wohingegen eine Anlagedauer von einigen Monaten bis hin zu einem Jahr eher als Festgeld bezeichnet wird. Anleger sollten sich von derartigen Wortklaubereien jedoch nicht verwirren lassen, denn letztendlich ist der Inhalt des Produkts der gleiche, egal ob die Bezeichnung nun Festgeldkonto oder Festzinsanlage bzw. Festzinskonto lautet.
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Sicherheit und Rendite
Die Festzinsanlage bietet besonders sicherheitsorientierten Anlegern eine gute Möglichkeit, eine langfristige Geldanlage mit einem hohen Zinssatz zu kombinieren. Ein Vorteil, den Festzinsanlagen vor allem gegenüber Wertpapieren besitzen, besteht darin, dass sämtliche Kundeneinlagenin der Regel durch verschiedene Einlagensicherungssysteme geschützt sind. Ein Kurs- oder Zinsrisiko gibt es bei der Festzinsanlage ohnehin nicht, da das Kapital stets zu 100 Prozent zurück gezahlt wird und die Zinsen für die gesamte Laufzeit garantiert werden. Da die Banken in der Regel Festgelder mit einer Anlagedauer von mehreren Jahren als Festzinsanlage bezeichnen, kann man sich als Anleger auf eine hohe Rendite freuen. Hintergrund ist dabei, dass die Verzinsung von Festgeld tendentiell umso höher ausfällt, je länger das Geld fest anlegt wird.
TIPP: Informieren Sie sich – wie bei anderen Anlageformen auch – vorab über die Höhe der Einlagensicherung. Dies gilt insbesondere für ausländische Banken.



