Geldanlage-Tipps

Geldanlage – auf den Typ kommt es an

Jeder Anleger, der etwas Kapital zur freien Verfügung hat und der es für einen bestimmten Zeitraum möglichst gewinnbringend anlegen will, landet unweigerlich bei der Frage: „Welche Art der Geldanlage ist die beste?“ So banal die Frage klingen mag, so schwer ist es doch, eine befriedigende Antwort darauf zu finden, ist das Angebot im Bereich der Geldanlage doch sehr vielfältig und heterogen.

Sicherheit, Rendite, Flexibilität

Die verschiedenen Arten der Geldanlage reichen von sehr sicheren Anlageformen mit geringen Zinsen wie Bundeswertpapiere (z. B. Bundesschatzbriefe), über Anlagen mit durchschnittlichen Renditemöglichkeiten und mittlerem Risiko, bis hin zu Investitionen, die hochriskant sind, aber auch die Aussicht auf sehr hohe Renditen versprechen. Neben Sicherheit und Rendite sind noch weitere Merkmale einer Geldanlage entscheidend, so zum Beispiel die Verfügbarkeit des Geldes, eventuell anfallende Abschluss- oder Verwaltungsgebühren und die Flexibilität der Anlage im Allgemeinen. Letztendlich kommt es bei der Auswahl einer Geldanlage zuallererst darauf an, welche Wünsche und Ziele der jeweilige Kunde mit der Geldanlage verfolgt. Möchte der Anleger sein Kapital in erster Linie sehr sicher und schnell verfügbar anlegen, ist zum Beispiel das Tagesgeld eine sehr gute Geldanlage.

Die Qual der Wahl

Wichtig ist für den Anleger, sich zunächst über die Eigenschaften der verschiedenen Geldanlagen zu informieren und sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Finanzprodukte im Bereich der Kapitalanlage überhaupt angeboten werden. Zu den häufig genutzten Geldanlagen, die im sicheren Anlagebereich anzusiedeln sind, zählen zum Beispiel das Tagesgeld, das Festgeld bzw. die Festzinsanlage und zum Teil auch Girokonten. Ferner stehen selbstverständlich noch andere Geldanlage-Möglichkeiten zur Verfügung, die sowohl spekulative als auch chancenreiche Formen des Investments sind. Zu nennen sind hierbei unter anderem Wertpapiere, Fonds, Derivate oder – gerade in Krisenzeiten gefragte – Edelmetalle wie Gold und Silber.

Eine alte und nach wie vor gültige Regel besagt, dass die Sicherheit und die mögliche Rendite einer Geldanlage sich fast immer konträr gegenüberstehen. Besonders sichere Anlageformen bieten in der Regel unterdurchschnittliche Renditen, während Geldanlagen mit sehr hohen Renditemöglichkeiten meist spekulativ sind. Egal für welche Geldanlage sich der Anleger letztlich entscheidet, eine Regel gilt immer: Investieren Sie nur in Anlagen, die Sie verstehen!





Tipp: Die bewährte Regel, dass eine maximale Sicherheit auf Kosten der Rendite geht, stimmt zwar grundsätzlich noch immer. Aber: Aufgrund des starken Wettbewerbs bieten gerade Direktbanken immer häufiger hohe Zinsen auch für weitgehend risikolose Anlagen wie Tagesgeld oder Festgeld. Ein Konkurrenzdruck, von dem die Kunden profitieren.