Geldanlagen im Vergleich: Tagesgeld vs. Festgeld
Sparer, die auf der Suche nach einer einfachen, sicheren und zudem gut verzinsten Anlageform sind, landen beinahe zwangsläufig bei zwei Geldanlagen: Tagesgeld und Festgeld. Auch wenn die beiden Produkte auf den ersten Blick recht ähnlich erscheinen, sollte man als Anleger über die Unterschiede informiert sein.
Gemeinsamkeiten von Tages- und Festgeld
Beide Produkte zeigen im direkten Vergleich viele Gemeinsamkeiten, besitzen allerdings auch einige entscheidende Unterschiede, die für die Wahl der passenden Geldanlage ausschlaggebend sein können. Die Gemeinsamkeit von Tagesgeld und Festgeld besteht insbesondere in der Dimension der Sicherheit. Beide Anlageformen profitieren in den Augen vieler Anleger vor allem davon, dass sie, egal welche Bank sie anbietet, unter die gesetzliche Einlagensicherung fallen. Bis zu einem gewissen Grad ähnelt sich sogar die Verzinsung der beiden Anlageprodukte.
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Unterschiede zwischen Tages- und Festgeld
Etwas verallgemeinernd kann man bei der Betrachtung beider Produkte feststellen, dass Tagesgeld besser verzinst ist als Festgeld, die eine Laufzeit von weniger als einem Jahr haben, während es aber gleichzeitig schlechtere Zinsen als mehrjährige Festgeldanlagen bietet. Welches Produkt interessanter ist, hängt also nicht unwesentlich davon ab, wie lange der Anlagehorizont ist.
Ein großer Nachteil der Festgeldanlagen gegenüber dem Tagesgeld ist allerdings zweifellos, dass nur bei Fälligkeit über das angelegte Festgeld verfügt werden kann. Je nach Laufzeit liegt das Geld zwischen einem und 60 Monaten fest. Beim Tagesgeld hingegen ist die volle Summe täglich verfügbar. Ferner bietet das Tagesgeld in der Regel den Vorteil, dass es keine Mindestanlagesummen gibt, während beim Festgeld oft Mindesteinlagen zwischen 2.500 und 5.000 Euro erforderlich sind.
Zudem werden im Bereich der Festgeldanlage auch eher selten Sonderkonditionen für Neukunden geboten, wie es im Tagesgeldbereich an der Tagesordnung ist. Neukunden können dabei mitunter Zinsen bekommen, die ein bis zwei Prozent über dem normalen Zinssatz liegen. Das Festgeld ist also im Grunde nur dann attraktiver, wenn man das Kapital für einige Jahre entbehren und anlegen kann, um so aufgrund der langen Laufzeit von einem hohen Zinssatz profitieren zu können oder wenn man in den kommenden Monaten / Jahren mit sinkenden Zinsen rechnet.




